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Herzlich Willkommen auf den Seiten des Forschungsprojektes

"Experimentelle Studien zur Auswirkung von kollektiven Lohnverhandlungen auf den Gender Wage Gap".

 

Gerade wieder hat eine aktuelle OECD-Studie gezeigt: Der Gender Wage Gap liegt in Deutschland bei Vollzeitbeschäftigten immer noch bei 22 Prozent – im OECD-Durchschnitt sind es 16 Prozent. Zwar ist die Lohnlücke im Tarifbereich deutlich geringer als im nicht-tariflichen Bereich der Wirtschaft, dennoch sind auch dort geschlechtsspezifische Lohnunterschiede festzustellen.

In Zusammenarbeit zwischen Sozialpartnern und Forschung sollen im Rahmen dieses Projekts mögliche Ansatzpunkte für einen Abbau verbleibender Lohnunterschiede bei kollektiven Lohnverhandlungen identifiziert werden: während Frauen und Männer innerhalb von Entgeltgruppen gleich entlohnt werden, dürfte insbesondere die Eingruppierung von Tätigkeiten in Entgeltgruppen eine wichtige Rolle spielen.

Ansatzpunkt des Forschungsprojektes sind stilisierte Verhandlungssituationen. Im Rahmen von ökonomischen Experimenten soll beispielsweise folgenden Fragen nachgegangen werden: Wie und warum können sich in kollektiven Lohnverhandlungen Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen ergeben? Lassen sich Lohnunterschiede durch eine erhöhte Transparenz abbauen?

Bei den Projektbeteiligten verbindet sich die Expertise im Bereich der experimentellen Wirtschaftsforschung mit der traditionellen Arbeitsmarktforschung. Die enge Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern verspricht wichtige Anregungen für den wissenschaftlichen Teil des Projektes.